Sissa Micheli, Skizze zur Videoinstallation "Dance of Diplomacy", 2015, Foto: Sissa Micheli & Diego Mosca

SISSA MICHELI: „Dance of Diplomacy – Transpositions"


Eröffnung am Mittwoch, dem 22. April um 19 Uhr
Es sprechen:

Giorgio Marrapodi, Italienischer Botschafter in Österreich

Josef Ostermayer, Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien

Peter Bogner, Direktor Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung

Marcello Farabegoli, Kurator der Ausstellung


Die Künstlerin ist anwesend.


Musik zur ortsspezifischen Installation der Künstlerin: Ernesto Insam / Cello, Luca Lavuri / Klavier, Valeria Merlini / Resampling und Yury Revich / Violine.


Pictures of the artworks
Press clip of the installation 'Dance of Diplomacy'

Pictures of the event
Press review

Botschaft von Italien - Palais Metternich
Rennweg 27, A-1030 Wien


Es handelt sich um die allererste Ausstellung zeitgenössischer Kunst in der italienischen Botschaft. Die Ausstellung erstreckt sich über sieben der neun Repräsentationsräume des Palais Metternich.

Die aus Südtirol stammende Künstlerin Sissa Micheli www.sissamicheli.net lebt und arbeitet in Wien. Sie ist u.a. diesjährige Trägerin des österreichischen Staatsstipendiums für künstlerische Fotografie.
Zweihundert Jahre nach dem Wiener Kongress entwickelte Sissa Micheli, deren Werk seit jeher über das Medium der Fotografie hinausgeht, eine ortsspezifische Großinstallation im Palais Metternich.
In der zentralen Video-Intervention der Ausstellung, die im verdunkelten Festsaal der Botschaft installiert wird, bewegen sich Details der Decke, der Lünetten und Lüster auf fünf freistehenden, kreisrunden Projektionsschirmen (stellvertretend für die fünf Großmächte von 1814/15). Langsam, nicht synchron, vielmehr wie selbständige Tanzpaare drehen sie sich im Takt zum Haydn-Trio Nr. 16 in D-Dur, in der gesampelten Version von Valeria Merlini. Dazu schreibt der Bildwissenschafter Roland Fischer-Briand: „Dance of Diplomacy kann als Transposition gelesen werden: wo Geschichte als eine Betrachtung auf die Zeit selbst, ihrer ständigen Permutation des Augenblicks, als Resonanzkörper unserer Gegenwart manifest wird.“

Zur Ausstellung erscheint ein Plakatfolder mit Texten vom Botschafter Giorgio Marrapodi, vom Bildwissenschaftler Roland Fischer-Briand und vom Kurator Marcello Farabegoli sowie ein Statement von Kulturminsiter Josef Ostermayer (Grafik Design Mario Kiesenhofer): bei Interesse klicken Sie bitte hier.


Eine Produktion von Marcello Farabegoli Projects im Auftrag des Italienischen Botschafters Giorgio Marrapodi in Österreich gesponsert von: Autonome Provinz Bozen -Südtirol / Deutsche Kultur,
Bunderkanzleramt Österreich - Kunst, Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste, Alessandro Casciaro Art Gallery, Bank für Trient & Bozen AG - Niederlassung Innsbruck, digirental, Dorotheum, Fiat Chrysler Automobiles Austria GmbH, Gelateria Paolo Bortolotti, Generali Holding Vienna AG, illycaffè und prilfish licht-ton-projektion.

Marcello Farabegoli und Sissa Micheli bedanken sich ganz herzlich insbesondere beim italienischen Botschafter Giorgio Marrapodi, beim Bundesminister Josef Ostermayer, beim Präsidialschef im Bundeskanzleramt Robert Matzka und bei Direktor Peter Bogner, bei allen anderen oben genannten Beteiligten, bei den Sponsoren sowie bei Sirikit Amann, Sherine Anis, Emanuele Barone, Nina Binder, Carlo Caracciolo, Casaluce Geiger, Dyre Espana, Patrizia Fusco, Lucas Gehrmann, Norma Gilardi, Kerstin Hosa, Benedikt Kofler, Itai Margula, Philipp Metternich, Cristina Morrone, Diego Mosca, Madeleine Nostitz, Maria Pagliofora, Elisbetta Pallaver, Anna Maria Pianca, Harald Rennhofer, Marcus Rennhofer, Simonetta Spinaci, Alexander Sprung, Kamen Stoyanov und Hana Usui.

Besichtigung bis 30. Juni ausschließlich auf persönliche Einladung, bzw. Akkreditierung erforderlich.


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